Das (fast vollständige) Seminarkollegium 2019
Seminarinterne Fortbildung in der HÖB Papenburg
Raum 601
Dies ist unser größter Unterrichtsraum!
Die PS-Gruppe 0420!
November 2018 - April 2020
Die Dachterrasse im 6. Stock
Die Dachterrasse des Studienseminars
Der Gesundheitstag im Seminar
Ich passe auf mich auf!
Unsere PS-Gruppe 1019!
Mai 2018 - November 2019
Boßeln oder eher Winterspaziergang?
Egal, jedenfalls nicht "Entwurf schreiben"! :-))
Das mobile Lernen nimmt einen immer größeren Stellenwert in der Seminarausbildung ein
Berechtigterweise :-)
Und das sind die 0420 QQs :-)
Zusammen passen sie nicht mehr auf ein Bild :-0
Kompaktseminar Szenisches Spiel
Warm-ups, Standbilder, Rollenspiele u.v.m.
c by Studienseminar OL BBS

Quereinstieg – Das ist zurzeit in aller Munde.

Der Lehrermangel zieht Menschen in die Schule, die bislang nach ihrem Studium in Unternehmen oder anderen Organisationen beruflich tätig waren.
Aber was bedeutet die damit einhergehende Qualifizierungsmaßnahme für die Betroffenen und ihre Familien? Darüber gibt uns dieses Video einen anschaulichen und sehr persönlichen Einblick. Es wurde als Reflexionseinstieg für das gemeinsame Gespräch zum Ausbildungsstand von einer Quereinsteigerin nach etwa der Hälfte der Qualifizierungszeit im Studienseminar erstellt. Mitgeholfen haben die Mitbetroffenen – ihre Kinder…

Hier geht es zum Video!

Kanuausbildung auf dem Großen Meer

Auch dieses Jahr fand vom 28. bis 29. Juni 2019 die Kanufortbildung auf dem Großen Meer in Südbookmerland statt, bei der das Fachseminar Sport teilgenommen hat. Bei herrlichstem Wetter konnten die Referendar/innen und andere interessierte Lehrkräfte die Qualifikation für das „Kanufahren" auf dem Wasser erwerben. Geleitet wurde der Qualifikationslehrgang von Heiko Gerdes, Jens Beintken und Christian Harms. Paddeltechniken, Materialkunde und die Planung einer Kanuwanderfahrt standen u.a. auf dem Programm sowie die Vermittlung theoretischer und didaktischer Grundlagen. Highlight war ein optionaler Fallversuch mit dem Kajak von einer ca. 3 m hohen Brücke.

c by Studienseminar OL BBS

Can you escape? Zombieapokalypse trifft Mathematik

Das Fachseminar Mathematik besuchte am 25.06.2019 unter der Leitung von Frau Falkenhain die Berufsbildenden Schulen in Jever. Grund hierfür war das laufende Schülerprojekt „Escape Room der Mathematik“. Unter der Anleitung der Lehrerin im Vorbereitungsdienst Manon Peters entwickelten die SchülerInnen der BBS Jever einen Escape Room und betteten mathematische und logische Rätsel in ein Endzeitszenario ein. Auf der Suche nach einem Heilmittel zur Rettung der Menschheit betraten neben zahlreichen Kleingruppen aus verschiedenen Schulformen auch die angehenden MathematiklehrerInnen des Seminars den Escape Room. Insgesamt war die Resonanz der SchülerInnen und KollegInnen sehr positiv, sodass das Projekt im nächsten Schuljahr weitergeführt und neuen Schülergruppen zur Verfügung stehen wird.

 

Studienreferendarin Manon Peters (Gruppe 0420)

 

 

c by Studienseminar OL BBS

Stillstand ist Rückstand – Woodflow 2020

Unter diesem Motto haben Referendare/-innen des Studienseminars Oldenburg für das Lehramt an berufsbildenden Schulen am 15.05.2019 einen Einblick in eine der modernsten Fertigungsstraßen Europas erhalten. Das in Bösel ansässige Unternehmen fm-Büromöbel GmbH hat es mit dem Projekt Woodflow 2020 geschafft, eine Fließfertigung in Losgröße 1 zu realisieren. Diese zukunftsorientierte Fertigung ermöglicht es dem Unternehmen, kurze Lieferzeiten bei gleichzeitig höchster Qualität umzusetzen. Die Geschäftsführung betont hierbei, dass sich die Möbelindustrie in einem stetigen Wandel befindet und die Nachfrage nach ganzheitlichen Konzepten immer weiter zunimmt. Im Rahmen von Industrie 4.0 ist es nun möglich, diesem Anspruch gerecht zu werden und Möbelstücke ohne aufwendige Zwischenschritte individuell herstellen zu können. Gleichzeitig ermöglicht die moderne Technik dem Unternehmen, den Verbrauch von Ressourcen permanent zu analysieren und hieraus produktpolitische Maßnahmen zeitnah abzuleiten. Die 17 Millionen Euro teure Umstellung der Fertigungstechnik geht jedoch nicht zulasten der Mitarbeiter, so wurde laut der Geschäftsführung im Zuge der Digitalisierung niemand entlassen. Auch ermögliche die Technik, dass die Mitarbeiter/-innen nun nicht mehr schwer körperlich arbeiten müssen. Ganz ohne Fachkräfte kommt die Produktion jedoch nicht aus, so wird für komplexe Individualfertigungen immer noch das handwerkliche Geschick von Facharbeiter/-innen benötigt. Insgesamt bestätigen die wachsenden Umsatzzahlen des Unternehmens den Erfolg der Fertigung und es wird in Zukunft eine Expansion in ausländische Märkte forciert.

c by Studienseminar OL BBS

Werbeoffensive für das Lehramt an Berufsbildenden Schulen - 
Schüler-Lehrer-Akademie erfolgreich abgeschlossen
Im Rahmen der Imagekampagne zur Werbung für eine Lehrerausbildung, insbesondere um dem Mangel an Lehrkräften in den berufsbildenden Schulen vor allem in den Fächern Metall-, Fahrzeug- und Elektrotechnik entgegenzuwirken und um das grundständige Studium zu fördern, nahmen Insgesamt 27 Schülerinnen und Schüler von berufsbildenden Schulen aus dem Raum Hannover, Braunschweig, Oldenburg und Osnabrück an mehreren Veranstaltungen der Schüler-Lehrer-Akademie an den Lernorten: Universität, Ausbildungsbetrieb, Berufsbildende Schule und dem Studienseminar für das Lehramt an berufsbildenden Schulen teil.
Die Durchführung der Schüler-Lehrerakademie wird durch die Stiftung NiedersachsenMetall und die VME-Stiftung gefördert. Dies gilt insbesondere für eine „Starthilfe“ an die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler, die sie bei Aufnahme eines Lehramtsstudiums für das Lehramt an berufsbildenden Schulen erhalten können.
Die Schüler-Lehrer-Akademie sorgt für mehr Informationen und größerer Bekanntheit des Lehramts an berufsbildenden Schulen. Sie bietet die Chance, unverbindlich authentischen Einblicke in die Ausbildung und den vielfältigen Berufsalltag von Lehrkräften an berufsbildenden Schulen der Fachrichtungen Metall-, Fahrzeug- und Elektrotechnik zu erhalten. Die erfolgreiche Teilnahme verschafft zudem nicht nur Sicherheit für die Berufswahl, sondern auch die Chance auf eine finanzielle Starthilfe in Höhe von 1 000 € zu Studienbeginn für das Lehramt an berufsbildenden Schulen in den Fachrichtungen Metall-, Fahrzeug- und Elektrotechnik.
Die besten Portfolioarbeiten wurden am vergangenen Montag, den 29.04.2019 in einer gebührenden Feierstunde im Kultusministerium mit Vertretern der Universitäten, Hochschulen und Studienseminaren prämiert und durch Übergabe eines Zertifikats geehrt.
Persönliche Grußworte der für die Abteilung berufliche Bildung zuständigen Abteilungsleiterin 4, Frau Ministerialdirektorin M. Walter gaben den Rahmen für die anregende Veranstaltung. Danach schloss sich ein reger Austausch zwischen den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und beteiligten Vertreterinnen und Vertretern der Universität Hannover, Universität Osnabrück, Hochschule Osnabrück und den Studienseminaren-LBS in Braunschweig, Oldenburg, Hannover und Osnabrück und beteiligter berufsbildender Schulen an.
Besonders erfreulich war bei der diesjährigen Abschlussveranstaltung, dass auch ehemalige Absolventinnen und Absolventen anwesend waren, die inzwischen in der Ausbildung zur Lehrkraft an berufsbildenden Schulen sind und begeistert von dem Berufsbild berichteten.
Die Schüler-Lehrer-Akademie wird vom Niedersächsischen Kultusministerium in Kooperation mit der Leibniz Universität Hannover, der Universität und der Hochschule Osnabrück sowie in Zusammenarbeit mit den Studienseminaren Hannover, Braunschweig, Oldenburg und Osnabrück organisiert. Die Arbeitgeberseite unterstützt die Initiative durch die Stiftung NiedersachsenMetall und der VME-Stiftung Osnabrück-Emsland. Die seit sieben Jahren bewährte Akademie wurde in diesem Jahr auch auf die Region Braunschweig ausgedehnt.

Jutta Leonard (Ref. 42)

 

Foto: (Ref 42, MK) Einverständnisgenehmigungen der TN nach DSGVO liegen dem MK vor.

 

c by Studienseminar OL BBS

Etwas Grau in eine schwarz-weiß geführte Debatte bringen: EMMA zu Gast im Fachseminar Pflegewissenschaften

In Kooperation mit der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, der Fachhochschule Kiel und dem Regionalbüro Weser-Ems Mitte der Ländlichen Erwachsenenbildung e.V. wurde das Projekt „Demenz: Digitale Selbsthilfe auf dem Land“ im Fachseminar Pflegewissenschaften am Studienseminar vorgestellt und intensiv diskutiert. Mit dem Einsatz von Pflegerobotern will das Projekt der Sensibilisierung für Künstliche Intelligenz (KI) in der Pflege Vorschub leisten. Beim Einsatz von Pflegerobotern geht es unter anderem darum, in stationären Pflegeeinrichtungen bei der Pflege von Personen mit Demenz zu assistieren.
Durch Beschäftigung und Aktivierung der zu pflegenden Patienten kann EMMA Entlastung für die Pflegekräfte schaffen. Bei den Patienten genießt EMMA, nach Aussage der Projektleiter, große Beliebtheit. Der Pflegeroboter schafft es, die Teilnehmer zu anzusprechen, anzuregen und zu aktivieren. Mit dem Einsatz von Robotern sind viele Fragen, auch ethischer Natur verknüpft.
• Können Pflegekräfte durch einen effizienten und ergonomischen Einsatz entlastet werden?
• Haben Pflegekräfte durch die Assistenz der Roboter mehr Zeit für eigentliche Pflegetätigkeiten?
• Kann durch neue Technologien die Ausbildung und die Arbeit in der Pflege attraktiver gestaltet werden?
• Welche gesellschaftlichen Folgen ergeben sich aus dieser Legitimation?
• Warum ist es in unserer Gesellschaft nicht möglich, in ausreichender Zahl Pflegekräfte zu rekrutieren, um eine Mensch-Mensch-Beziehung zu ermöglichen?
• Ist der Aufbruch der Pflege in die technische Welt möglicherweise ein Mittel, um vermehrt männliche, junge Pflegekräfte zu rekrutieren und die Attraktivität des Berufes zu steigern?
Antworten auf diese Fragen gab es keine und sollte es auch nicht geben. Schließlich ging es darum, EMMA kennen zu lernen, mit dem Roboter zu interagieren und aus unterschiedlichen Perspektiven auf den Einsatz von Pflegerobotern zu schauen - und dabei ein paar Grauabstufungen in eine oft sehr schwarz-weiß geführt Debatte zu bringen.

StRef. W. Ubben, Gruppe 0420

Der Pflegeroboter EMMA ist 28 Kilogramm schwer. Er ist nicht auf die Verrichtung von körperlicher Arbeit programmiert. Der Vorteil des Roboters liegt darin, zur psychische Entlastung der Pflegekräfte beizutragen. Er kann keine Pflegekraft ersetzen, er kann aber assistieren.

   
© Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an Berufsbildenden Schulen