Das (fast vollständige) Seminarkollegium 2019
Seminarinterne Fortbildung in der HÖB Papenburg
Raum 601
Dies ist unser größter Unterrichtsraum!
Die PS-Gruppe 0420!
November 2018 - April 2020
Die Dachterrasse im 6. Stock
Die Dachterrasse des Studienseminars
Die PS-Gruppe 0419
November 2017 - April 2019
Der Gesundheitstag im Seminar
Ich passe auf mich auf!
Unsere PS-Gruppe 1019!
Mai 2018 - November 2019
Boßeln oder eher Winterspaziergang?
Egal, jedenfalls nicht "Entwurf schreiben"! :-))
Das mobile Lernen nimmt einen immer größeren Stellenwert in der Seminarausbildung ein
Berechtigterweise :-)
Und das sind die 0420 QQs :-)
Zusammen passen sie nicht mehr auf ein Bild :-0
Kompaktseminar Szenisches Spiel
Warm-ups, Standbilder, Rollenspiele u.v.m.

Jens Beintken (FL Sport) bei der Leichtathletik Weltmeisterschaft der Senioren

Vom 24.03 – 31.03. ging Jens Beintken bei der Hallen-WM der Senioren im polnischen Torun in den Disziplinen Weitsprung, 60m Sprint und 60m Hürdensprint für Deutschland an den Start. Im Weitsprungfinale des ersten Wettkampftages waren alle Sprünge über 6 Meter. Beim vierten Sprung wurden 6,27 Meter gemessen, was Saisonbestleistung und Platz 5 bedeutete. Am Tag danach standen die 60 m auf dem Programm. Jens lief mit 7,60 Sek. ins Ziel – so schnell wie schon seit 2 Jahren nicht mehr und nahe an seiner Bestzeit. Nach ein paar Tagen Ruhe war der 60 m Hürdenlauf der letzte geplante Wettkampf. Im 1. von 2. Halbfinalläufen legte er einen sehr schnellen Lauf hin und erreichte als Vierter in 8,77 Sek das Ziel. Dies bedeutete eine Steigerung der persönlichen Bestleistung um ganze 0,32 Sekunden und den Einzug ins Finale! Im Endlauf kam er mit 8,88 Sekunden nah an seine neue Bestzeit und konnte den 6. Platz behaupten. Neben den sportlichen Eindrücken waren die Begegnungen mit den Athleten aus der ganzen Welt ein unvergessliches Erlebnis.

Seminarveranstaltung Pflegewissenschaften "Sterben, Tod und Trauer"

Sterben, Tod und Trauer – Begegnungsmöglichkeiten und Methoden im Rahmen des Gesundheits- und Pflegeunterrichts

Die Auseinandersetzung mit den Themen Sterben und Tod stellt nicht nur direkt Betroffene vor eine große Herausforderung – auch Lehrkräfte in Gesundheits- und Pflegeberufen sehen sich damit konfrontiert, diese Thematik Schülerinnen und Schülern näher zu bringen.
Um dieser Aufgabe in professioneller Weise gerecht zu werden, wird angehenden Pflege- und Gesundheitslehrkräften während ihres Vorbereitungsdienstes ein „Sterbeseminar“ angeboten, bei dem sie sich mit der Vermittlung dieser Inhalte vertraut machen können.
Die externe Trauerbegleiterin Frau Sandra Adams-Korz lädt alle Teilnehmer in einen Stuhlkreis ein, in dessen Zentrum eine Miniaturlandschaft mit Bergen, einem See und dem Meer aufgebaut ist. Diese sogenannte „Mitte“ dient als Gemeinschaftspunkt und gibt Halt während der Auseinandersetzung mit existentiellen Fragen des Lebens, denen sich die Referendare während der Veranstaltung stellen.
Im Verlauf des Tagesseminars werden verschiedene Methoden eingesetzt, bei denen sich die Teilnehmer mit Fragen nach der eigenen Trauerbiografie oder den persönlichen Glaubensvorstellungen auseinandersetzen. Dabei stehen verschiedene kreative, gestalterische Methoden, wie das Malen eines Lebensbaums oder das Formen von Symbolen, die für das Leben oder den Tod stehen, im Fokus. Der anschließende Austausch über die Bilder und Modelle schafft einen Zugang zu der sensiblen Thematik und erleichtert die Kommunikation über Gefühle, Ängste und Glaubensvorstellungen.
Weiterhin erhalten die Referendare Einblick in den Ablauf eines Stationenlernens zum Thema „Tod und Sterben“, in dem sich Lernende beispielsweise mit Todesanzeigen, Beerdigungen und Formen der Trauerbewältigung beschäftigen.

Am Ende des Seminars nehmen die angehenden Lehrkräfte zahlreiche Anregungen zur Gestaltung einer Lernsituation zu den Themen Sterben und Tod mit nach Hause und verfügen über ein Repertoire an Begegnungsmöglichkeiten im Unterricht, um der so häufig tabuisierten Thematik zukünftig einen adäquaten Raum geben zu können.

StRef Sarah Vogeler, Berufliche Fachrichtung Pflegewissenschaft 0420

 

Industrie 4.0 in der Lehrerausbildung

„Eine Industrie-4.0-Anlage dezentralisieren“ – so lautet der Titel einer Lernsituation, die von den angehenden Lehrern Sascha Ebelt, Thomas Pundsack und Achim Wulfen für die smart factory der BBS 2 Emden entwickelt und am 06. Februar 2019 unter Anwesenheit eines breiten Publikums durchgeführt wurde.
Den Ausgangspunkt für die Handlungssituation bildete hierbei die smart factory, welche für den Einsatz an unterschiedlichen Produktionsstandorten neu vernetzt werden soll. Die Schüler*innen des Ausbildungsberufes Elektroniker/Elektronikerin für Automatisierungstechnik haben durch den Unterricht gelernt, die interne Vernetzung einer smart factory zu analysieren und anschließend mithilfe eines VPN die smart factory zu dezentralisieren.
In der abschließenden Unterrichtsreflexion haben sich die Schüler*innen sehr positiv geäußert. Besonders hervorgehoben haben sie den praktischen Unterrichtsanteil und den Einsatz digitaler Medien. Lediglich etwas mehr Zeit hätten sich die angehenden Facharbeiter*innen zum Bearbeiten und Vertiefen der Industrie-4.0-Inhalte gewünscht.
Positiv überrascht waren die drei angehenden Lehrer über die zahlreichen Besucher aus Schule, Wirtschaft und Politik, die die Schlussphase des Unterrichts mit großem Interesse verfolgt haben.
Im anschließenden Gespräch haben sich Herr Winkelmann (Nds. Kultusministerium) und Herr Wiegers (Schulleiter, BBS 2 Emden) sehr positiv über die gelungene Kooperation zwischen der BBS 2 Emden und dem Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an berufsbildenden Schulen geäußert. Herr Siemens (Lehrer, BBS 2 Emden) und Herr Bauer (Fachleiter für Elektrotechnik, Studienseminar Oldenburg) betonten zudem ihr gemeinsames Anliegen dieser Kooperation, angehende Lehrkräfte so gut wie möglich auf ihren späteren Beruf vorzubereiten. Dazu gehöre es auch, sich mit aktuellen und zukünftigen Technologien, auseinanderzusetzen und kompetenz- und zukunftsorientierte Unterrichtskonzepte gemeinsam zu entwickeln und durchzuführen. Die BBS 2 bietet mit ihrer neuen Industrie-4.0-Anlage die besten Voraussetzungen, kompetentes und innovatives Lehrerhandeln zu fördern.

 

 

 

„Herausforderung Rechnungswesenunterricht – auf die Grundvorstellungen kommt es an!“

Für Mittwoch, den 20.03.2019 konnte der ALUMNI- u. Förderverein des Studienseminars Oldenburg für das Lehramt an berufsbildenden Schulen e.V. Herrn PD Dr. Florian Berding für eine Veranstaltung zum Thema „Herausforderung Rechnungswesenunterricht“ gewinnen. In diesem Vortrag wurde den zahlreich erschienenen Interessierten die neusten Erkenntnisse zum Modell der Grundvorstellungen präsentiert. Eingangs begrüßten Heinz Kaiser (Vorsitzender des Fördervereins Alumni) und Uwe Brandes (Stellvertretender Vorsitzender) die Interessierten und leiteten in die Thematik ein. Privatdozent Dr. Berding eröffnete den Zuhörenden zunächst den „Status Quo“ der Forschung im Hinblick auf den Rechnungswesenunterricht und markierte die dominierenden Ansätze: die Bilanzmethode und den wirtschaftsinstrumentellen Ansatz. Wobei auch diesen Ansätzen die Begünstigung von Fehlvorstellungen bei den Lernenden vorgeworfen wird. Rechnungswesen bereitet den Lernenden häufig Schwierigkeiten, da hohe Abstraktionsgrade gemeistert werden müssen und wenig Bezüge zu konkreten wirtschaftlichen Tätigkeiten gezogen werden.

Im Anschluss wurde das Modell der Grundvorstellungen definiert und differenziert betrachtet. Zusammenfassend wurde festgehalten, dass die Grundvorstellungen der Lernenden den Lernprozess und den Lernerfolg wesentlich beeinflussen.

Herr Berding folgerte im finalen Teil seiner Präsentation didaktische Implikationen aus den Forschungsresultaten, die grundsätzlich mit dem „wirtschaftsinstrumentellen Ansatz“ harmonieren, da hier im Prozess induktiv vorgegangen wird und erst danach eine Abstraktion erfolgt. Auch wurde der hohe Wert von authentischen Belegen, dynamischen Arbeitsblättern und Visualisierungen (Foto/Video) betont.
Die Präsentation wurde von Herrn PD Dr. Berding in eine offene Diskussion überführt, die bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern regen Anklang fand.

 

Humor im Unterricht (und in der Schule)


Lachen ist heilend. Das kennen wir von den Klinikclowns aus den Krankenhäusern. Wie verhält es sich aber in der Schule? Haben Lehrerinnen und Lehrer im Unterricht nichts mehr zu lachen? Wie wirkt sich eine humorvolle Lehrkraft oder ein humorvoller Unterricht auf das Lernverhalten aus? Es ist schon lange wissenschaftlich bewiesen, dass mit Freude, Spaß, Humor und Lachen das Lernen leichter fällt.
 Humorvoller Unterricht dient der kognitiven, emotionalen und sozialen Entwicklung. Es fördert die Kreativität und Motivation der Schüler*innen. Bei kreativen und humorvollen Problemlösungen profitieren Schüler*innen, Lehrpersonen und das soziale Miteinander. Humor ist trainierbar! Doch wie kann Humor konkret im Unterricht und in der Schule eingesetzt werden? Um humorvoll unterrichten zu können, müssen die Lehrkräfte ihren eigenen Humor kennen. Genau diese Fragestellungen wurden von Markus Weise (StR, BBS II Delmenhorst, zert. Humorberater (HCAD), staatl. gepr. Darsteller f. Clowntheater und Komik, Klinikclown) in dem Wahlmodul „Humor im Unterricht (und in der Schule) intensiv bearbeitet. Dabei wurde deutlich, dass Humor „Konfliktsituationen“ auflösen und neue Ansätze schaffen kann. Das wusste schon Joachim Ringelnatz: „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.“

 

Kompaktseminar „Szenisches Spiel“ im Fachseminar Sozialpädagogik
Im November 2018 wurde im Fachseminar Sozialpädagogik wieder eineinhalb Tage szenisch gearbeitet mit Warm-ups, Standbildern, Rollenspielen u. v. a. Unter der kompetenten Anleitung des Theaterpädagogen und Lehrers Frank Fuhrmann erlebten sich die LiVs als Akteur*innen und erwarben gleichzeitig die Kompetenz, den eigenen Unterricht szenisch zu gestalten. Die Referendar*innen und Quereinsteiger*innen erprobten sich vor allem darin, Schüler*innen in Rollen ein- und ausfühlen sowie in szenischen Verfahren zur Gestaltung, Auswertung und Weiterentwicklung von Standbildern und Spielszenen.
Das Seminar fand aufgrund der stets sehr guten Rückmeldungen zum wiederholten Male statt. Für den intendierten Kompetenzerwerb bedeutet es gerade in der Fachrichtung Sozialpädagogik, neben dem Wissen auch die Fertigkeiten und die Haltung in den Fokus des Unterrichts zu stellen. Szenische Verfahren bieten hier die Möglichkeit, dass Schüler*innen am Lernort Schule handelnd Stellung nehmen, empathisch unterschiedliche Perspektiven übernehmen oder Handlungsalternativen entwickeln und deren Wirkung beobachten können, um nur einiges zu nennen.
Auch in diesem Jahr wurde wieder das eigene Erleben als intensive und nachhaltige Erfahrung von den Teilnehmer*innen hervorgehoben. Und natürlich kamen der Spaß und auch das Kennenlernen der einzelnen Seminargruppen nicht zu kurz!

 

 

 

   
© Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an Berufsbildenden Schulen