Raum 601
Dies ist unser größter Unterrichtsraum!
Die PS-Gruppe 0420!
November 2018 - April 2020
Die Dachterrasse im 6. Stock
Die Dachterrasse des Studienseminars
Die PS-Gruppe 0419
November 2017 - April 2019
Der Gesundheitstag im Seminar
Ich passe auf mich auf!
Unsere PS-Gruppe 1019!
Mai 2018 - November 2019
Boßeln oder eher Winterspaziergang?
Egal, jedenfalls nicht "Entwurf schreiben"! :-))
Das mobile Lernen nimmt einen immer größeren Stellenwert in der Seminarausbildung ein
Berechtigterweise :-)
Und das sind die 0420 QQs :-)
Zusammen passen sie nicht mehr auf ein Bild :-0

 

"Die Hälfte der Pädagogen geht bis 2030 in Rente, und die Lehramtsstudenten können die Lücke nicht schließen. Das ist nicht nur für Azubis und Betriebe ein Problem, sondern für die ganze Gesellschaft!" 

(Quelle: Süddeutsche Zeitung Nr. 250 vom 30.10.18)

Von der Schulbank in die Schule!

Aus der Schule heraus und gleich wieder hinein geht es für 32 Referendarinnen und Referendare für die berufsbildenden Schulen aus dem Studienseminar Oldenburg, die am Donnerstag in der Aula der BBS Ammerland in Rostrup feierlich verabschiedet wurden. Heinz Kaiser, Leiter des Studienseminars Oldenburg wies darauf hin, dass die duale Berufsausbildung ein wichtiger Standortfaktor der deutschen Wirtschaft sei und zur Sicherung des Fachkräftebedarfs auf mittlerer Qualifikationsebene beitrage, der in Deutschland nach wie vor die meisten Beschäftigten angehören. Kaiser schlug zur Steigerung der Attraktivität des dualen Systems die Einführung von Azubi-Tickets analog zu den Semestertickets oder die Umwandlung von Studentenwohnheimen in Bildungswohnheime vor, damit auch an der Stelle deutlich erkennbar würde, dass der Gesellschaft die Förderung der Mobilität junger Menschen nicht weniger wert ist, wenn es um Auszubildende geht.

Die zukünftigen Berufsschullehrer machten deutlich, dass sie zu denjenigen zählen werden, die sich kreativ und innovativ an der Weiterentwicklung der beruflichen Bildung beteiligen wollen und nun glücklich und zufrieden auf den letzten Abschnitt ihrer Ausbildung blicken. Gastgeberin Wilma Eberlei, Schulleiterin der BBS Ammerland, begrüßte die fertigen Referendare und Referendarinnen  sowie deren Familien an der Schule. Drei von ihnen kennen sich in Rostrup bereits gut aus - sie haben ihr Referendariat hier absolviert. Wilma Eberlei würde sie gerne an der Schule behalten, hat aber derzeit die nötigen Stellen dafür noch nicht zur Verfügung, wie sie sagte. Die Aussichten für die neuen Berufsschullehrer sind allerdings gut - sie werden wohl bald alle an einer Berufsschule in Niedersachsen unterrichten.

(Quelle: NWZ vom 26.10.18)

„Bausteine für einen erfolgreichen Übergang Schule – Beruf"

Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK), der Handwerkskammer Oldenburg (HWK), der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) und dem Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) bearbeiteten Studienreferendar*innen des Studienseminars zusammen mit Ausbilder*innen der Ausbildungsbetriebe und Ausbildungslehrer*innen das Tagungsthema „Bausteine für einen erfolgreichen Übergang Schule – BerufBausteine“
Ausgehend von der Erkenntnis, dass die duale Berufsausbildung ein wichtiger Standortfaktor der deutschen Wirtschaft ist und bedeutsam zur Sicherung des Fachkräftebedarfs auf mittlerer Qualifikationsebene beiträgt, wurden unterschiedliche Strategien der Steigerung der Attraktivität einer dualen Ausbildung erörtert. Die Herausforderungen im beruflichen Übergang wurden dabei als komplex und vielfältig skizziert: Unternehmen finden keine Auszubildende, weil die Schüler das Studium oder weiterführende Schulen vorziehen, Universitäten und Hochschulen klagen über die hohen Abbrecherzahlen und Schüler mit Vermittlungshemmnissen gelingt trotz der guten Arbeitsmarktsituation nicht der berufliche Übergang. Die Erwartungen und die Wertvorstellungen im Kontext der Berufswahl sind bei Eltern, Schulabgängern, Unternehmen und Lehrkräften verschieden. Sabine Bleumortier, Autorin des Buches „Hilfe, ein Azubi kommt!“ stellte Möglichkeiten des erfolgreichen Ausbildungsmarketings dar. Welche Instrumente sind sinnvoll? Muss eine Seite auf Facebook sein? Was spricht Jugendliche an? Und wie können Sie Schüler wie auch Eltern für Ihren Betrieb begeistern? In einem interaktiven Vortrag lernten die Teilnehmer*innen der Tagung vier Erfolgsfaktoren kennen, mit deren Hilfe sich jeder Schritt für Schritt ein Ausbildungsmarketingkonzept erstellen und damit Schüler für sein Unternehmen gewinnen kann.

Das Studienseminar BBS Oldenburg auf der didacta - Medienkompetenz in der Lehrerausbildung

Im Rahmen einer Netzwerkveranstaltung mit Akteuren aus der Lehrer-Aus- und Fortbildung wurde in einem Workshop auf der didacta 2018 die Frage erörtert, wie ein LMS erfolgreich in der zweiten und dritten Phase der Lehrerbildung eingesetzt werden kann. Frau Dr. Proksza und Frau Bohse (NLQ) skizzierten bislang bestehende Fortbildungsformate des NLQ. Heinz Kaiser und Jens Rieger (Studienseminar Oldenburg) erläuterten den bislang erreichten Stand unter Berücksichtigung der Bereiche des KMK Kompetenzrahmens „Bildung in der digitalen Welt.“ 

Jens Rieger verdeutlichte in seinem Beitrag, dass „digitale Bildung“ keine temporäre Idee der Informations- und Kommunikationsbranche und auch kein medienwirksamer Trend unserer Gesellschaft, sondern ein fester und stetig wachsender Bestandteil in unserem täglichen Privat- und Berufsleben ist – in genau dieser digitalen Welt bewegen sich nämlich auch Schulen, Ausbildungseinrichtungen und Studienseminare! Die Möglichkeiten der bereits seit etwa 6 Jahren genutzten Lernplattform itslearning für eine nachhaltige Aus- und Fortbildung in den verschiedensten Bereichen wurden hierbei exemplarisch dargestellt.

Heinz Kaiser verwies darauf, dass alle Lehrkräfte mit digitalen Lernwerkzeugen im Unterricht kompetent und didaktisch reflektiert umgehen können müssen. Hierbei ist das Wissen und Können der Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst um den sicheren, verantwortungsvollen und kritischen Umgang mit digitalen Medien, also der Erwerb der digitalen Selbstständigkeit eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass Schülerinnen und Schüler zukünftig berufliche und gesellschaftliche Herausforderungen bewältigen und die Möglichkeiten in einer digitalen Welt nutzen können.

Der herausfordernste Aspekt des Lernens mit digitalen Medien ist dabei nach Ansicht aller Akteure die Entwicklung und die Umsetzung neuer Formen im Hinblick auf die Gestaltung der Lernprozesse bzw. einer Veränderung der Lernkultur. Ob das typischerweise in Klassen und einem Klassenraum organisierte Lernen in festen Zeitabschnitten mit einer anwesenden Lehrperson auch zukünftig „die ideale Form“ ist, Schule und Unterricht zu gestalten, bleibt die offene Frage, über die auch weiterhin kontrovers diskutiert werden wird.

Fortbildung für alle Ausbilder*innen der Oldenburger Studienseminare: Sprachsensibel lehren lernen

Am 08. Februar 2018 wurde mit großem Erfolg die erste seminarübergreifende Fortbildung für alle Ausbilder*innen der Oldenburger Studienseminare zum Thema „Interkulturelle Bildung unter besonderer Berücksichtigung des sprachsensiblen Fachunterrichts“ durchgeführt. Sie wurde von der Arbeitsgruppe „KOSEM“ (Kooperierende Oldenburger Studienseminare) organisiert, zu der B. Krause und U. Neels (Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an Gymnasien), D. Apfeld, S. Hinrichs und H. Kaiser (Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an berufsbildenden Schulen) und C. Junghans (Studienseminar Oldenburg für die Lehrämter an Grund-, Haupt- und Realschulen) gehören. Neben der fachlichen Fortbildung förderte die gemeinsame Arbeit auch den inhaltlichen Austausch und die Kooperation zwischen den Studienseminaren.

Vor dem Hintergrund, dass Vielfalt durch neue Kontakte mit Menschen unterschiedlicher Herkunft und Milieus in gesteigertem Maß den schulischen Alltag kennzeichnet und sich z. B. in sehr heterogenen Lerngruppen, kulturell bedingtem Konfliktpotenzial sowie sprachlichen Barrieren zeigt, ist die Ausbildung im Vorbereitungsdienst im Zuge der Novellierung der APVO-Lehr 2017 (gültig ab 1. Juli 2016) auch um Basiskompetenzen in genau diesem Bereich erweitert worden: Heterogenität von Lerngruppen, Grundlagen der Förderdiagnostik und Deutsch als Zweitsprache und als Bildungssprache sowie interkulturelle Kompetenzen. Um angemessen auf die Vielfalt und neuen Herausforderungen reagieren und das Ziel lernwirksamen Unterrichts aufrecht erhalten zu können, benötigen Lehrkräfte aller Schulformen neue interkulturelle Kompetenzen.

Ausgehend von den veränderten Ausgangslagen an allen Schulformen und der Verpflichtung, dass der Vorbereitungsdienst u.a. die Aufgabe hat, die angehenden Lehrkräfte für die durchgängige Sprachbildung und Sprachförderung zum Wohle aller Schülerinnen und Schüler auszubilden, wurde dieser Fortbildungstag für die Ausbilder*innen der drei Studienseminare mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen inhaltlich gestaltet. Der Hauptreferent, Prof. Josef Leisen, ehemaliger Leiter des Studienseminars für das Lehramt an Gymnasien in Koblenz und Professor für Didaktik der Physik an der Universität Mainz zeigte in seinem Hauptvortrag an Praxisbeispielen und Ausbildungsaufgaben auf, wie eine entsprechende Ausbildung geplant und durchgeführt werden kann.

Im Rahmen der Fortbildungsveranstaltung ging es in verschiedenen Workshops u.a. um folgende Fragen:

  • Wie können sprachliche Hürden überwunden und wirksam kompensiert werden, ohne auf fachliche Ansprüche verzichten zu müssen?
  • Wo bestehen Schwierigkeiten mit der Sprache im Fachunterricht?
  • Wie gestaltet man einen sprachsensiblen Fachunterricht?
  • Wie lassen sich in zunehmend auch kulturell heterogen gewordenen Lerngruppen bildungsrelevante Themen und Inhalte so bearbeiten, dass sie für alle Lernenden bedeutsam werden?
  • Wie können die divergierenden Ansprüche und Wertesysteme aufgenommen und in einer Klassengemeinschaft ausgeglichen werden?
  • Wie wird im Rahmen der Zusatzqualifikation „Deutsch als Zweit- und Bildungssprache“ den Lehrkräften im Vorbereitungsdienst Diagnostik und Förderung vermittelt?
  • Wie kann Sprachförderung mit digitalen Medien unterstützt werden?

 

Nachstehend aufgeführte Referentinnen und Referenten haben die Veranstaltung durch Workshop-Angebote unterstützt:

  1. Prof. J. Leisen (ehemaliger Leiter des Studienseminars für das Lehramt an Gymnasien in Koblenz und Professor für Didaktik der Physik an der Universität Mainz):
    Die Verknüpfung von fachlichem und sprachlichem Lernen im Fachunterricht – Ausbildung zur Planung und Gestaltung eines sprachsensiblen Fachunterrichts
  2. B. Nolte (Fachleiterin für besondere Aufgaben am Studienseminar Leer für das Lehramt an Gymnasien):
    Einblicke in die Zusatzqualifikation „Deutsch als Zweit- und Bildungssprache“ mit den Schwerpunkten Diagnostik und Förderung
  3. Prof. Dr. J. Goschler (Institut für Germanistik, Fakultät III – Sprach- und Kulturwissenschaften) und S. Eickhoff (Fachleiterin am Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an berufsbildenden Schulen):
    Sprachsensibler Fachunterricht an berufsbildenden Schulen
  4. B. Munderloh (Trainer Eine Welt der Vielfalt) und S. Oberwinkler (Fachberaterin Interkulturelle Bildung):
    Eine Welt der Vielfalt – Interkulturelle Sensibilisierung
  5. B. Şengün (Zentrum für Sprachbildung und Interkulturelle Bildung der nieders. Landesschulbehörde):
    Durchgängige Sprachbildung als Querschnittsaufgabe in allen Fächern
  6. T. Ihrke (Medienpädagogischer Berater im Medienzentrum Hameln-Pyrmont):
    Digital Deutsch lernen: Sprachförderung und sprachsensibler Fachunterricht mit digitalen Medien

 

 

 

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