Unsere PS-Gruppe 1018!
Mai 2017 - Oktober 2018
Unsere PS-Gruppe 0418!
November 2016 - April 2018
Unser Seminarkollegium 2016!
Es fehlen leider noch einige Kolleginnen und Kollegen!
Die Dachterrasse im 6. Stock
Die Dachterrasse des Studienseminars
Raum 601
Dies ist unser größter Unterrichtsraum!
Der Gesundheitstag im Seminar
Seeeehr beliebt bei den LiVs :-)
Ich passe auf mich auf!
Bewegen :-))
Die PS-Gruppe 0419
November 2017 - April 2019
Boßeln oder eher Winterspaziergang?
Egal, jedenfalls nicht "Entwurf schreiben"! :-))
Das mobile Lernen nimmt einen immer größeren Stellenwert in der Seminarausbildung ein
Berechtigterweise :-)

Die "Neuen" sind da!

Mit gemischtem Wetter, aber in sonniger Stimmung begann am 30.04.2018 das Referendariat der neuen Gruppe 1019.
1 ½ Jahre Vorbereitungsdienst und Qualifikation liegen vor der Gruppe; eine kurze Zeit, aber ein langer Weg auf dem Weg zum Lehrerdasein. Wir wünschen allen viel Erfolg und ein gutes Gelingen und natürlich, dass die sonnige Stimmung uns begleiten wird.

Dorothee Apfeld, Sonja Hinrichs


 

 

 

 

„Inklusion im Bereich des Sports erleben“
Im März 2018 besuchten die Referendarinnen und Referendare im Rahmen des Fachseminars Sport den Sportverein Sportivo e.V. in Oldenburg. Sportivo e. V. ist ein integrativer Sportverein für Menschen mit und ohne Behinderungen. Die Referandarinnen und Referendare nahmen an dem wöchentlichen Fußballspielen unter der Leitung der Trainerin des Sportvereins teil. Schwerpunkt der Stunde war das Thema „Der Ball ist rund und muss in das Eckige"! Aktiv wurde hier den Lehramtsanwärtern die Möglichkeit und Chance geboten, Inklusion im Bereich des Sports zu erleben, um so Erkenntnisse und Erfahrungen für den Schulsport zu gewinnen. Wir bedanken uns bei allen Spielerinnen und Spielern sowie bei Veronika Tegeler, die uns die Zusammenarbeit ermöglichte.
 

 

 

 

Das Studienseminar BBS Oldenburg auf der didacta - Medienkompetenz in der Lehrerausbildung

Im Rahmen einer Netzwerkveranstaltung mit Akteuren aus der Lehrer-Aus- und Fortbildung wurde in einem Workshop auf der didacta 2018 die Frage erörtert, wie ein LMS erfolgreich in der zweiten und dritten Phase der Lehrerbildung eingesetzt werden kann. Frau Dr. Proksza und Frau Bohse (NLQ) skizzierten bislang bestehende Fortbildungsformate des NLQ. Heinz Kaiser und Jens Rieger (Studienseminar Oldenburg) erläuterten den bislang erreichten Stand unter Berücksichtigung der Bereiche des KMK Kompetenzrahmens „Bildung in der digitalen Welt.“ 

Jens Rieger verdeutlichte in seinem Beitrag, dass „digitale Bildung“ keine temporäre Idee der Informations- und Kommunikationsbranche und auch kein medienwirksamer Trend unserer Gesellschaft, sondern ein fester und stetig wachsender Bestandteil in unserem täglichen Privat- und Berufsleben ist – in genau dieser digitalen Welt bewegen sich nämlich auch Schulen, Ausbildungseinrichtungen und Studienseminare! Die Möglichkeiten der bereits seit etwa 6 Jahren genutzten Lernplattform itslearning für eine nachhaltige Aus- und Fortbildung in den verschiedensten Bereichen wurden hierbei exemplarisch dargestellt.

Heinz Kaiser verwies darauf, dass alle Lehrkräfte mit digitalen Lernwerkzeugen im Unterricht kompetent und didaktisch reflektiert umgehen können müssen. Hierbei ist das Wissen und Können der Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst um den sicheren, verantwortungsvollen und kritischen Umgang mit digitalen Medien, also der Erwerb der digitalen Selbstständigkeit eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass Schülerinnen und Schüler zukünftig berufliche und gesellschaftliche Herausforderungen bewältigen und die Möglichkeiten in einer digitalen Welt nutzen können.

Der herausfordernste Aspekt des Lernens mit digitalen Medien ist dabei nach Ansicht aller Akteure die Entwicklung und die Umsetzung neuer Formen im Hinblick auf die Gestaltung der Lernprozesse bzw. einer Veränderung der Lernkultur. Ob das typischerweise in Klassen und einem Klassenraum organisierte Lernen in festen Zeitabschnitten mit einer anwesenden Lehrperson auch zukünftig „die ideale Form“ ist, Schule und Unterricht zu gestalten, bleibt die offene Frage, über die auch weiterhin kontrovers diskutiert werden wird.

 

Andere Wege im Volkswirtschaftslehreunterricht?!

Unter diesem Motto stand am vergangenen Mittwoch, den 21.2.2018 eine Veranstaltung am Studienseminar Oldenburg für das Lehramt BBS. 40 Wirtschaftsreferendarinnen und -referendare der Gruppen 1018 und 0419 nahmen mit ihrer Fachleiterin und ihren Fachleitern an einem von Uwe Brandes organisierten und moderierten Fachseminar Wirtschaft teil, bei dem es um die Frage ging, ob sich mit dem rational handelnden Homo Oeconomicus die aktuellen wirtschaftlichen Phänomene noch erklären lassen oder ob wir bei der Vermittlung von volkswirtschaftlichen Inhalten und Themen statt der ausgetretenen Pfade nicht andere, neue Wege gehen müssen, um zu verstehen, wie die Wirtschaft funktioniert.
Zwei sowohl fachkompetente als auch eloquente Experten hatten sich spontan bereit erklärt, dieser Frage auf den Grund zu gehen. Zum einen Fabian Komm, Kollege von der BBS Haarentor, der sich schwerpunktmäßig mit fachdidaktischen Fragen der Vermittlung von Volkswirtschaftsinhalten auseinandersetzt und Prof. Niko Paech von der Universität Siegen, der sich als Fachwissenschaftler im Rahmen des Studiengangs „Plurale Ökonomik“ u.a. mit der Postwachstumsökonomie beschäftigt.
So war es im ersten Vortag sehr interessant zu erfahren, auf welche Aspekte bei der Modellierung von Unterrichtssequenzen geachtet werden sollte. Der hierzu von Fabian Komm entwickelte „Leitfaden für die Erstellung von volkswirtschaftlichen Lernsituationen“ wurde mit hoher Fachkompetenz vorgestellt und die Besonderheit der Komplexen Ausgangssituation und der Systematisierungsphase herausgestellt. Die Anwendbarkeit des Leitfadens anhand einer Unterrichtssequenz zum Thema „Inflation in Katalonien“ wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern exemplarisch und plastisch vor Augen geführt. Abschließend wurde eine Anwendungsübung zur Systematisierung der Inhalte mittels eines Vernetzungsdiagramms durchgeführt. Die vielen Beiträge und Fragen seitens des Auditoriums zeigten das hohe Interesse und vor allem die Notwendigkeit, sich mit neuen Wegen der Unterrichtsgestaltung und Inhaltsvermittlung in Volkswirtschaft auseinanderzusetzen.
Im zweiten Teil verblüffte Prof. Niko Paech die Referendarinnen und Referendare mit Ideen wie: Teilen Sie sich den Rasenmäher mit den Nachbarn, verzichten auf den Flug in den Urlaub und anstatt mit dem eigenen Auto zu fahren, nehmen sie lieber das Fahrrad! Mehr noch, er mahnte, dass wir über unsere ökologischen Verhältnisse leben und ein weiteres Wachstum weder wünschenswert noch vertretbar ist.
So postuliert Niko Paech, dass unsere Gesellschaft einen kulturellen und keinen technischen Wandel braucht, um die aktuellen Probleme zu lösen – „Gestaltung durch Reduktion“. Wir müssen deshalb aber nicht zu Maschinenstürmern werden, sondern benötigen weiterhin auch moderne Technik, jedoch nur in Maßen. Ansonsten wären Technologien erforderlich, die menschliche Arbeitskraft nicht ersetzen, sondern maßvoll verstärken. Weiterhin bedarf es einer allmählichen Absenkung der wöchentlichen Arbeitszeit auf durchschnittlich 20 Stunden. „Dann haben Sie 20 Stunden übrig, um Dinge selbst zu reparieren. Gleichzeitig kann damit die Nutzungsdauer der Güter verdoppelt und der Bedarf halbiert werden.“ Trotz der schon fortgeschrittenen Zeit gab es abschließend noch viele Fragen und Rückfragen, was zeigte, dass auch diese Einführung in die Postwachstumsökonomie durch Prof. Paech auf fruchtbaren Boden fiel.
Insgesamt hat die Veranstaltung gezeigt, dass einerseits die Volkswirtschaftsdidaktik immer noch eine vernachlässigte Fachdidaktik ist und mit dem Leitfaden ein wertvolles und hilfreiches Medium entstanden ist, das den Lehrkräften Rüstzeug bei der Modellierung von volkswirtschaftlichen Lernsituationen an die Hand gibt. Andererseits ist uns allen bewusst geworden, dass die neoklassische Wirtschaftstheorie nicht ausreichend ist, um das Funktionieren der Wirtschaft zu erklären, sondern dass auch hier andere, plurale Erklärungsmodelle bedacht werden müssen und Themen wie Ökosozialprodukt, Nachhaltigkeit und Postwachstum nicht nur als Appendix im Volkswirtschaftslehreunterricht behandelt werden dürfen.


 

Skisportveranstaltung des Fachseminars Sport im Januar 2018

Vom 12.01.2018 bis zum 20.01.2018 fand wieder der Ski- und Snowboardkurs des Studienseminars Oldenburg Lbs in Klausberg/Ahrntal in Südtirol statt. Neben den Referendarinnen und Referendaren des Fachseminars Sport nutzten einige Kolleginnen und Kollegen diese Veranstaltung (Durchführung seit 2005), um die erforderliche Qualifikation (Bestimmungen für den Schulsport 2011) für diese spannende Sportart zu erlangen. Diese Aus-/Fortbildungsveranstaltung findet traditionell in Kooperation mit einer BBS statt. In diesem Jahr waren ca. 40 Schülerinnen und Schüler, sowie vier Kollegen/innen des beruflichen Gymnasiums der BBS I Leer als Kooperationspartner mit im Ahrntal.
Bei sehr guten Schneebedingungen erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schneesportliche Aktivitäten über einen längeren Zeitraum hinweg. Die erforderlichen theoretischen und praktischen Grundlagen zur Didaktik und Methodik sowie zur Planung und Durchführung einer Ski- und Snowboardausbildung, insbesondere der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen, wurden vermittelt und auch mit den Schülerinnen und Schülern erprobt. Mit hoher Motivation konnten während der Ausbildung natürlich auch die eigenen ski- und snowboardsportlichen Fertigkeiten verbessert, sowie an der eigenen Demonstrationsfertigkeit gearbeitet werden. Die Bewegungsanalyse und Fehlerkorrektur wurde durch den Einsatz von Fotos, Videos und speziellen Analyse-Apps unterstützt.


 

 

 

 

Fortbildung für alle Ausbilder*innen der Oldenburger Studienseminare: Sprachsensibel lehren lernen

Am 08. Februar 2018 wurde mit großem Erfolg die erste seminarübergreifende Fortbildung für alle Ausbilder*innen der Oldenburger Studienseminare zum Thema „Interkulturelle Bildung unter besonderer Berücksichtigung des sprachsensiblen Fachunterrichts“ durchgeführt. Sie wurde von der Arbeitsgruppe „KOSEM“ (Kooperierende Oldenburger Studienseminare) organisiert, zu der B. Krause und U. Neels (Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an Gymnasien), D. Apfeld, S. Hinrichs und H. Kaiser (Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an berufsbildenden Schulen) und C. Junghans (Studienseminar Oldenburg für die Lehrämter an Grund-, Haupt- und Realschulen) gehören. Neben der fachlichen Fortbildung förderte die gemeinsame Arbeit auch den inhaltlichen Austausch und die Kooperation zwischen den Studienseminaren.

Vor dem Hintergrund, dass Vielfalt durch neue Kontakte mit Menschen unterschiedlicher Herkunft und Milieus in gesteigertem Maß den schulischen Alltag kennzeichnet und sich z. B. in sehr heterogenen Lerngruppen, kulturell bedingtem Konfliktpotenzial sowie sprachlichen Barrieren zeigt, ist die Ausbildung im Vorbereitungsdienst im Zuge der Novellierung der APVO-Lehr 2017 (gültig ab 1. Juli 2016) auch um Basiskompetenzen in genau diesem Bereich erweitert worden: Heterogenität von Lerngruppen, Grundlagen der Förderdiagnostik und Deutsch als Zweitsprache und als Bildungssprache sowie interkulturelle Kompetenzen. Um angemessen auf die Vielfalt und neuen Herausforderungen reagieren und das Ziel lernwirksamen Unterrichts aufrecht erhalten zu können, benötigen Lehrkräfte aller Schulformen neue interkulturelle Kompetenzen.

Ausgehend von den veränderten Ausgangslagen an allen Schulformen und der Verpflichtung, dass der Vorbereitungsdienst u.a. die Aufgabe hat, die angehenden Lehrkräfte für die durchgängige Sprachbildung und Sprachförderung zum Wohle aller Schülerinnen und Schüler auszubilden, wurde dieser Fortbildungstag für die Ausbilder*innen der drei Studienseminare mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen inhaltlich gestaltet. Der Hauptreferent, Prof. Josef Leisen, ehemaliger Leiter des Studienseminars für das Lehramt an Gymnasien in Koblenz und Professor für Didaktik der Physik an der Universität Mainz zeigte in seinem Hauptvortrag an Praxisbeispielen und Ausbildungsaufgaben auf, wie eine entsprechende Ausbildung geplant und durchgeführt werden kann.

Im Rahmen der Fortbildungsveranstaltung ging es in verschiedenen Workshops u.a. um folgende Fragen:

  • Wie können sprachliche Hürden überwunden und wirksam kompensiert werden, ohne auf fachliche Ansprüche verzichten zu müssen?
  • Wo bestehen Schwierigkeiten mit der Sprache im Fachunterricht?
  • Wie gestaltet man einen sprachsensiblen Fachunterricht?
  • Wie lassen sich in zunehmend auch kulturell heterogen gewordenen Lerngruppen bildungsrelevante Themen und Inhalte so bearbeiten, dass sie für alle Lernenden bedeutsam werden?
  • Wie können die divergierenden Ansprüche und Wertesysteme aufgenommen und in einer Klassengemeinschaft ausgeglichen werden?
  • Wie wird im Rahmen der Zusatzqualifikation „Deutsch als Zweit- und Bildungssprache“ den Lehrkräften im Vorbereitungsdienst Diagnostik und Förderung vermittelt?
  • Wie kann Sprachförderung mit digitalen Medien unterstützt werden?

 

Nachstehend aufgeführte Referentinnen und Referenten haben die Veranstaltung durch Workshop-Angebote unterstützt:

  1. Prof. J. Leisen (ehemaliger Leiter des Studienseminars für das Lehramt an Gymnasien in Koblenz und Professor für Didaktik der Physik an der Universität Mainz):
    Die Verknüpfung von fachlichem und sprachlichem Lernen im Fachunterricht – Ausbildung zur Planung und Gestaltung eines sprachsensiblen Fachunterrichts
  2. B. Nolte (Fachleiterin für besondere Aufgaben am Studienseminar Leer für das Lehramt an Gymnasien):
    Einblicke in die Zusatzqualifikation „Deutsch als Zweit- und Bildungssprache“ mit den Schwerpunkten Diagnostik und Förderung
  3. Prof. Dr. J. Goschler (Institut für Germanistik, Fakultät III – Sprach- und Kulturwissenschaften) und S. Eickhoff (Fachleiterin am Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an berufsbildenden Schulen):
    Sprachsensibler Fachunterricht an berufsbildenden Schulen
  4. B. Munderloh (Trainer Eine Welt der Vielfalt) und S. Oberwinkler (Fachberaterin Interkulturelle Bildung):
    Eine Welt der Vielfalt – Interkulturelle Sensibilisierung
  5. B. Şengün (Zentrum für Sprachbildung und Interkulturelle Bildung der nieders. Landesschulbehörde):
    Durchgängige Sprachbildung als Querschnittsaufgabe in allen Fächern
  6. T. Ihrke (Medienpädagogischer Berater im Medienzentrum Hameln-Pyrmont):
    Digital Deutsch lernen: Sprachförderung und sprachsensibler Fachunterricht mit digitalen Medien

 

 

 

   
© Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an Berufsbildenden Schulen