Raum 601
Dies ist unser größter Unterrichtsraum!
Die PS-Gruppe 0420!
November 2018 - April 2020
Die Dachterrasse im 6. Stock
Die Dachterrasse des Studienseminars
Die PS-Gruppe 0419
November 2017 - April 2019
Der Gesundheitstag im Seminar
Ich passe auf mich auf!
Unsere PS-Gruppe 1019!
Mai 2018 - November 2019
Boßeln oder eher Winterspaziergang?
Egal, jedenfalls nicht "Entwurf schreiben"! :-))
Das mobile Lernen nimmt einen immer größeren Stellenwert in der Seminarausbildung ein
Berechtigterweise :-)
Und das sind die 0420 QQs :-)
Zusammen passen sie nicht mehr auf ein Bild :-0

Referendare und Quereinsteiger erleben Industrie 4.0 in Emden

Am 12.12.2018 besichtigte das Fachseminar Elektrotechnik die neu eingetroffene smart factory in Emden. Diese wurde im Rahmen des Projekts „BBS fit für 4.0“ des Landes Niedersachsens von engagierten Lehrern der BBS 2 entwickelt. Herr Siemens, Fachlehrer für Elektrotechnik und Politik an der BBS II (2. v.r.), stellte zunächst das geplante Unterrichtskonzept der Anlage an einem interaktivem Touchscreen vor. Bereits bei der Vorstellung zum Thema Industrie 4.0 wurde/n die Seminarteilnehmer/in in den Umgang mit digitalen Medien eingeführt. So wurde z.B. mithilfe einer Echtzeitabfrage unter Einsatz von digitalen Endgeräten ein Brainstorming durchgeführt, um hieraus gemeinsam eine Mindmap zum Begriff Industrie 4.0 am Touchscreen zu entwickeln. Hier wurde besonders deutlich, wie sich Berufsschulunterricht im Rahmen der Digitalisierung verändern wird.
Anschließend wurde der Fertigungsprozess des PIC (Personal Individual Case) von der individuellen Bestellung bis zum fertigen Produkt vorgeführt. Dabei geht es darum, einen bereits auf dem Markt erhältlichen programmierbaren Minicomputer (Raspberry Pi) mit einer teilweise vom Kunden selbst bestimmbaren „Verpackung“ zu versehen. Fragen zur Dezentralisierung und zum Planungsprozess der Anlage wurden von Herrn Siemens ausführlich beantwortet. Im Abschlussblitzlicht wurde deutlich, wie spannend der zukünftige Berufsschulunterricht aussehen wird und mit welchen Herausforderungen sich die Seminarteilnehmer/in konfrontiert sehen.
Damit die angehenden Lehrkräfte optimal auf die stetig steigenden Ansprüche des Unterrichts vorbereitet werden, soll im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Studienseminar Oldenburg und der BBS 2 Emden eine Lernsituation geplant, durchgeführt und evaluiert werden. Für dieses Projekt haben die angehenden Lehrer Klaus Bollmann, Sascha Ebelt, Thomas Pundsack und Achim Wulfen die Besichtigung der Anlage genutzt, um Ziele und Kompetenzen für die Lernsituation festzusetzen. Bereits im Frühjahr 2019 soll diese dann im Unterricht der Automatisierungstechniker eingesetzt werden. 

 

 

 

 

 

   

Trampolinausbildung für das Fachseminar Sport


Die Veranstaltung zum Trampolinspringen fand auch dieses Jahr Ende November und Anfang Dezember in der Sporthalle des BZTG in Oldenburg statt und wurde vom Fachseminarleiter Sport Jens Beintken und Fachberater Sport Heiko Gerdes durchgeführt. Aus- und fortgebildet wurden neben den Seminarteilnehmern/-innen auch interessierte Lehrkräfte aus dem Gebiet Weser-Ems.
Geschult wurden Sicherheitsmaßnahmen, Organisationsformen, Einsatz digitaler Medien und theoretische und praktische Grundlagen zur Methodik und Didaktik am Mini-, Doppelmini- und Tischtrampolin. Sowohl die Referendargruppe als auch die externen Lehrkräfte waren mit der Durchführung sehr zufrieden und hatten viel Freude an den verschiedenen Sprunggeräten.

 

 

"Die Hälfte der Pädagogen geht bis 2030 in Rente, und die Lehramtsstudenten können die Lücke nicht schließen. Das ist nicht nur für Azubis und Betriebe ein Problem, sondern für die ganze Gesellschaft!" 

(Quelle: Süddeutsche Zeitung Nr. 250 vom 30.10.18)

Von der Schulbank in die Schule!

Aus der Schule heraus und gleich wieder hinein geht es für 32 Referendarinnen und Referendare für die berufsbildenden Schulen aus dem Studienseminar Oldenburg, die am Donnerstag in der Aula der BBS Ammerland in Rostrup feierlich verabschiedet wurden. Heinz Kaiser, Leiter des Studienseminars Oldenburg wies darauf hin, dass die duale Berufsausbildung ein wichtiger Standortfaktor der deutschen Wirtschaft sei und zur Sicherung des Fachkräftebedarfs auf mittlerer Qualifikationsebene beitrage, der in Deutschland nach wie vor die meisten Beschäftigten angehören. Kaiser schlug zur Steigerung der Attraktivität des dualen Systems die Einführung von Azubi-Tickets analog zu den Semestertickets oder die Umwandlung von Studentenwohnheimen in Bildungswohnheime vor, damit auch an der Stelle deutlich erkennbar würde, dass der Gesellschaft die Förderung der Mobilität junger Menschen nicht weniger wert ist, wenn es um Auszubildende geht.

Die zukünftigen Berufsschullehrer machten deutlich, dass sie zu denjenigen zählen werden, die sich kreativ und innovativ an der Weiterentwicklung der beruflichen Bildung beteiligen wollen und nun glücklich und zufrieden auf den letzten Abschnitt ihrer Ausbildung blicken. Gastgeberin Wilma Eberlei, Schulleiterin der BBS Ammerland, begrüßte die fertigen Referendare und Referendarinnen  sowie deren Familien an der Schule. Drei von ihnen kennen sich in Rostrup bereits gut aus - sie haben ihr Referendariat hier absolviert. Wilma Eberlei würde sie gerne an der Schule behalten, hat aber derzeit die nötigen Stellen dafür noch nicht zur Verfügung, wie sie sagte. Die Aussichten für die neuen Berufsschullehrer sind allerdings gut - sie werden wohl bald alle an einer Berufsschule in Niedersachsen unterrichten.

(Quelle: NWZ vom 26.10.18)

„Bausteine für einen erfolgreichen Übergang Schule – Beruf"

Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK), der Handwerkskammer Oldenburg (HWK), der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) und dem Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) bearbeiteten Studienreferendar*innen des Studienseminars zusammen mit Ausbilder*innen der Ausbildungsbetriebe und Ausbildungslehrer*innen das Tagungsthema „Bausteine für einen erfolgreichen Übergang Schule – BerufBausteine“
Ausgehend von der Erkenntnis, dass die duale Berufsausbildung ein wichtiger Standortfaktor der deutschen Wirtschaft ist und bedeutsam zur Sicherung des Fachkräftebedarfs auf mittlerer Qualifikationsebene beiträgt, wurden unterschiedliche Strategien der Steigerung der Attraktivität einer dualen Ausbildung erörtert. Die Herausforderungen im beruflichen Übergang wurden dabei als komplex und vielfältig skizziert: Unternehmen finden keine Auszubildende, weil die Schüler das Studium oder weiterführende Schulen vorziehen, Universitäten und Hochschulen klagen über die hohen Abbrecherzahlen und Schüler mit Vermittlungshemmnissen gelingt trotz der guten Arbeitsmarktsituation nicht der berufliche Übergang. Die Erwartungen und die Wertvorstellungen im Kontext der Berufswahl sind bei Eltern, Schulabgängern, Unternehmen und Lehrkräften verschieden. Sabine Bleumortier, Autorin des Buches „Hilfe, ein Azubi kommt!“ stellte Möglichkeiten des erfolgreichen Ausbildungsmarketings dar. Welche Instrumente sind sinnvoll? Muss eine Seite auf Facebook sein? Was spricht Jugendliche an? Und wie können Sie Schüler wie auch Eltern für Ihren Betrieb begeistern? In einem interaktiven Vortrag lernten die Teilnehmer*innen der Tagung vier Erfolgsfaktoren kennen, mit deren Hilfe sich jeder Schritt für Schritt ein Ausbildungsmarketingkonzept erstellen und damit Schüler für sein Unternehmen gewinnen kann.

Das Studienseminar BBS Oldenburg auf der didacta - Medienkompetenz in der Lehrerausbildung

Im Rahmen einer Netzwerkveranstaltung mit Akteuren aus der Lehrer-Aus- und Fortbildung wurde in einem Workshop auf der didacta 2018 die Frage erörtert, wie ein LMS erfolgreich in der zweiten und dritten Phase der Lehrerbildung eingesetzt werden kann. Frau Dr. Proksza und Frau Bohse (NLQ) skizzierten bislang bestehende Fortbildungsformate des NLQ. Heinz Kaiser und Jens Rieger (Studienseminar Oldenburg) erläuterten den bislang erreichten Stand unter Berücksichtigung der Bereiche des KMK Kompetenzrahmens „Bildung in der digitalen Welt.“ 

Jens Rieger verdeutlichte in seinem Beitrag, dass „digitale Bildung“ keine temporäre Idee der Informations- und Kommunikationsbranche und auch kein medienwirksamer Trend unserer Gesellschaft, sondern ein fester und stetig wachsender Bestandteil in unserem täglichen Privat- und Berufsleben ist – in genau dieser digitalen Welt bewegen sich nämlich auch Schulen, Ausbildungseinrichtungen und Studienseminare! Die Möglichkeiten der bereits seit etwa 6 Jahren genutzten Lernplattform itslearning für eine nachhaltige Aus- und Fortbildung in den verschiedensten Bereichen wurden hierbei exemplarisch dargestellt.

Heinz Kaiser verwies darauf, dass alle Lehrkräfte mit digitalen Lernwerkzeugen im Unterricht kompetent und didaktisch reflektiert umgehen können müssen. Hierbei ist das Wissen und Können der Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst um den sicheren, verantwortungsvollen und kritischen Umgang mit digitalen Medien, also der Erwerb der digitalen Selbstständigkeit eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass Schülerinnen und Schüler zukünftig berufliche und gesellschaftliche Herausforderungen bewältigen und die Möglichkeiten in einer digitalen Welt nutzen können.

Der herausfordernste Aspekt des Lernens mit digitalen Medien ist dabei nach Ansicht aller Akteure die Entwicklung und die Umsetzung neuer Formen im Hinblick auf die Gestaltung der Lernprozesse bzw. einer Veränderung der Lernkultur. Ob das typischerweise in Klassen und einem Klassenraum organisierte Lernen in festen Zeitabschnitten mit einer anwesenden Lehrperson auch zukünftig „die ideale Form“ ist, Schule und Unterricht zu gestalten, bleibt die offene Frage, über die auch weiterhin kontrovers diskutiert werden wird.

   
© Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an Berufsbildenden Schulen