1. Ziele der Arbeit im Fachseminar Werte und Normen

In erster Linie geht es im Fachseminar Werte und Normen darum, dass die  Referendarinnen und Referendare befähigt werden, den Anspruch der curricularen Vorgaben des Faches, besonderer Beitrag zur Persönlichkeits- und Urteilsbildung, durch die Gestaltung unterrichtlicher Lernsituationen gerecht zu werden. Eine besondere Herausforderung besteht außerdem darin, die unterschiedlichen Bezugswissenschaften des Faches, u. a. Philosophie, Religionswissenschaften, Soziologie, Rechts-, Politik- und Naturwissenschaften, so zu kombinieren, dass eine Auseinandersetzung mit Wirklichkeit und Wahrheitsansprüchen sowie die Entwicklung einer ethischen Urteilsfähigkeit den Schülerinnen und Schülern ermöglicht wird.
 
 

2. Seminardidaktische Grundsätze

Das Fachseminar Werte und Normen verfolgt die Grundsätze der Teilnehmerorientierung und Praxisbezogenheit. Dies bedeutet für die Fachseminararbeit, dass auf die Fragen und Bedürfnisse der Referendarinnen und Referendare, die sich aus den jeweiligen Unterrichtssituationen ergeben, individuell eingegangen wird. Zudem orientieren sich alle didaktischen und methodischen Überlegungen an der Umsetzung in der alltäglichen Unterrichtspraxis.
 
 

3. Inhaltliche Angebote

Das inhaltliche Angebot baut sich in drei Stufe auf, die sich am jeweiligen Ausbildungsstand der Referendarinnen und Referendare orientieren:
 
 
Erstes Unterrichten:
Handlungsorientierter Werte und Normen-Unterricht, Methodik des Werte und Normen-Unterrichts
 
Selbstständiges Unterrichten: 
Gestaltung von Lernsituationen, Auseinandersetzung mit den Rahmenrichtlinien und dem Kerncurriculum, Lernerfolgskontrollen, Beurteilungen
 
Spezialisierungen (Wahlmodule): 
Gestaltung von didaktischen Jahresplänen, Berufsbezug im Werte und Normen-Unterricht, schulformspezifischer Werte und Normen-Unterricht
 
   
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