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"Neue Wege im Rechnungswesen – Rechnungswesenkompetenz handlungsorientiert erarbeiten"

Die Wirtschafts-Fachseminare der Gruppe 0420 von Herrn Brandes und Herrn Sinn überschreiten am Mittwoch, 04.09.2019 mit Begeisterung die erste Schwelle zum wirtschaftsinstrumentellen Rechnungswesen und lernen Möglichkeiten kennen, wie sich die notwendige Rechnungswesenkompetenz handlungsorientiert erarbeiten lässt. Begleitet und unterstützt wurden sie dabei von den Referenten F. Burkhardt und H. Wesseloh.

Fliegen lernen und Fliegen lehren - Trampolin-Qualifikationslehrgang

Auch in diesem Jahr drehte sich an zwei Nachmittagen (19.11./03.12.) für die Referendarinnen und Referendare des Fachseminars Sport alles um das Thema Trampolinspringen. Unter der Leitung von Jens Beintken konnten die aktuell acht Referendare sowie weitere interessierte Lehrkräfte in der Sporthalle des BZTG Oldenburg vielseitige Erfahrungen auf unterschiedlichen Trampolinen, wie dem Mini, dem Doppel-Mini und dem Tischtrampolin sammeln. Die Teilnehmer wurden nicht nur praktisch, sondern auch hinsichtlich gesetzlicher und curricularer Grundlagen, sowie zu Sicherheitsvorgaben und entsprechenden Maßnahmen ausgebildet. Außerdem erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke in die Nutzung digitaler Medien im Sportunterricht.
So unterschiedlich wie die Teilnehmer waren auch ihre Erfahrungen und Erwartungen - trotzdem hatten alle viel Spaß und waren letztlich sehr zufrieden mit der Veranstaltung.

 

 

Die Leiterin der Abteilung 4 „Berufliche Bildung“, Frau Melanie Walter zu Besuch im Studienseminar

Zu einem Meinungs- und Gedankenaustausch besuchte die Leiterin der Abteilung 4 „Berufliche Bildung“ in Niedersachsen, Frau Melanie Walter gemeinsam mit der für das Studienseminar zuständigen Dezernentin der Landesschulbehörde, Regionalabteilung Osnabrück, Frau Dr. Otto-Schindler sowie Frau Jutta Leonard aus dem Niedersächsischen Kultusministerium das Oldenburger Studienseminar. Zunächst wurde ein Überblick über das Einzugsgebiet und die Anzahl der zu qualifizierenden Kolleg*innen gegeben. Das Studienseminar in Oldenburg ist dabei das größte Seminar in Niedersachsen mit 54 Fachpraxiskolleg*innen, 142 Referendar*innen und 33 QQ/FH Sondermaßnahme (mit einer seit 2013 konstanten Übernahmequote von mindestens 85% in der Ausbildungsregion). Bei der Darstellung der Seminararbeit wurde deutlich, dass der systematische und kontinuierliche Entwicklungsprozess des Studienseminars Oldenburg, die konsequente Orientierung an Kompetenzen und Standards sowie die Berücksichtigung aktueller Entwicklungen (Digitalisierung, Umgang mit Heterogenität, Inklusion in der beruflichen Bildung, globaler Wandel und Nachhaltigkeit, die Herausforderung der Demokratiebildung usw.) eine qualitativ hochwertige Ausbildung in der Region sicherstellt. Die Überzeugung aller im Seminar tätigen Kolleg*innen basiert auf der Annahme, dass zu den Inputfaktoren von Unterrichtsqualität neben der Infrastruktur bzw. der Ausstattung der berufsbildenden Schulen und der Curriculumentwicklung vor allem die Qualifikation der Lehrkräfte zählt. Denn die  Qualifizierung des zukünftigen Lehrpersonals ist ein wesentlicher Einflussfaktor für die Weiterentwicklung des Berufsbildungssystems, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und zugleich die Verbesserung der Qualität und die Erhöhung der Produktivität in der Region Weser-Ems dauerhaft zu gewährleisten. Die Frage, über welche Kompetenzen Lehrkräfte verfügen müssen, um Schülerinnen und Schüler auf eine Gesellschaft und auf die Herausforderungen von morgen vorbereiten zu können, wurde intensiv diskutiert. Unstrittig war bei allen Beteiligten, dass die Lehrkräfte an den berufsbildenden Schulen zur Bewältigung der Aufgaben eine hohe fachliche Kompetenz aufweisen müssen. In diesem Zusammenhang wurde unter Einbezug von Vertretern der Jadehochschule auch über Gestaltungsmöglichkeiten in der ersten Phase der Lehrerbildung nachgedacht. Es wird mehr denn je erwartet, dass Lehrkräfte als Teil der Institution Schule und Mitglied der Gesellschaft diese mitgestalten und ihre Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, dies ebenfalls zu tun. Kooperations- und Teamfähigkeit werden somit in Zukunft eine noch stärkere Rolle spielen. Um diesen Kompetenzanforderungen gerecht zu werden – die komplexen gesellschaftlichen Herausforderungen annehmen und auf eine dynamische Berufswelt vorbereiten zu können – ist eine stetige und qualitativ hochwertige Qualifizierung der Ausbilder*innen in den Studienseminaren erforderlich. Übereinstimmend wurde festgestellt, dass Lehrer*innenbildung als die „Nahtstelle für den Bildungserfolg von Schüler*innen anzusehen ist und daher die stetige, für alle verpflichtende Professionalisierung der Ausbilder*innen und der Lehrkräfte ist. Es wurde vereinbart, den Austausch über Entwicklungsperspektiven fortsetzen zu wollen.

 

 

Unser Sport-Fachleiter Jens Beintken holt zwei Medaillen bei den deutschen Meisterschaften für Senioren

In der Altersklasse M35 ließ Jens Beintken keinen Zweifel daran, dass er der schnellste Hürdensprinter ist. Er holte in 9,03 Sekunden und mit tollem Finish die Goldmedaille. In seiner Paradedisziplin Weitsprung konnte er nach einem durchwachsenen Wettkampf noch die Bronzemedaille erkämpfen. Auf der kurzen 60 Meter Sprintstrecke fehlte ihm nur eine Zehntelsekunde zur Medaille, so dass er mit seinem vierten Platz und der schnellen Zeit sehr zufrieden war.

 

c by Studienseminar OL BBS

Potenziale digitaler Angebote für die Lehrerausbildung nutzen!

Die erzwungene Schließung der Schulen im Shutdown der Corona-Pandemie und die Verlängerung der Einführungsphase für die Gruppe 1021 (Einstellung zum 01. Mai 2020) hat im Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an berufsbildenden Schulen eine breite Erprobung des digitalen Lernens bewirkt. Die aktuelle Krise bzw. Situation zeigt: Digitale Bildung hat Potenzial. Die Verlängerung der Einführungsphase wurde gezielt genutzt, die neue Gruppe auf einen digitalisierten Einstieg in den Schulalltag vorzubereiten. In Anlehnung an das „Doppeldeckerprinzip“ stellten die Mitglieder des Fachseminars Informatik unter Leitung des Fachseminarleiters Marco Wienekamp vier ausgewählte Unterrichtstools per Videokonferenz vor. Auch wenn es stellenweise kleinere technische Probleme gab, so war die Veranstaltung für alle Beteiligten ein voller Erfolg. So lobten die Teilnehmer vor allem die hohe Praxisrelevanz, das innovative Vorgehen als auch die gut vorbereiteten Referenten. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle den Lehrkräften im Vorbereitungsdienst Stefan Bruns, Holger Bruschke, Carsten Bünting, Luz Ezcurra und Franz Nordmann. Die Lehrkräfteausbildung im Kontext der Digitalisierung hat am Studienseminar Oldenburg schon immer einen hohen Stellenwert gehabt. Jedoch zeigt sich gegenwärtig die besondere Relevanz dieser Thematik, die uns gerade jetzt neue Alternativen und neue Ziele des Unterrichtens ermöglicht. Auch wenn unsere Schulen zukünftig wieder in den gewohnten Normalbetrieb übergehen können, so werden dennoch wichtige Erkenntnisse aus dem Bereich der Digitalisierung auch den normalen Schulalltag bereichern. Die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst werden folglich zu den späteren Trägern dieser Bereicherung und müssen weiterhin bestmöglich dafür ausgebildet werden.

c by Studienseminar OL BBS

Denken first, Digitalisierung second

Aufgrund der Corona-Pandemie musste der Unterricht in Deutschland innerhalb weniger Tage von Präsenz auf digitalen Fernunterricht umgestellt werden. Der „Digitalpakt Schule“, der vor der Krise auf den Weg gebracht wurde, soll genau dies fördern: Schulbildung durch Digitalisierungstechniken vermitteln und unterstützen.  Doch welche Voraussetzungen müssen für einen erfolgreichen Einsatz digitaler Techniken für schulisches Lehren und Lernen gegeben sein? Inwiefern können digitale Techniken Lernprozesse unterstützen? Und wo stoßen sie an ihre Grenzen? Wie lässt sich die digitale Souveränität von Schulen, Lehrer*innen und Schüler*innen gewährleisten?

Im Rahmen der digitalen Pädagogischen Woche 2020 wurde aus verschiedenen Perspektiven der Digitalpakt Schule in den Blick genommen. Gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. Ralf Lankau (Hochschule Offenburg, Mediengestaltung und Medientheorie) und Frau Prof. Dr. Ira Diethelm (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Professorin für Didaktik der Informatik) wurden konzeptionelle Überlegungen, der aktuelle Stand der Umsetzung sowie sozial- und bildungspolitische Folgen des IT-Einsatzes im Schulunterricht erörtert. Die Vorträge (jeweils 15 Min.) sowie die sich anschließende Diskussion (45 Min) wurde vom Bürgersender Oeins aufgezeichnet und auf den youtube-Kanal eingestellt:  https://www.youtube.com/watch?v=cCn2do0eLyM

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